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Pretty Woman

Dies ist meiner Meinung nach eines der besten und schönsten Liebesgeschichten die es gibt. Außerdem spielen 2 meiner Lieblingsschauspieler (Richard Gere und Julia Roberts) in dem Film mit. Und dann kann es doch nur ein guter Film sein!

Hier noch etwas über den Film:
Pretty Woman ist ein US-amerikanischer Liebesfilm von Garry Marshall aus dem Jahr 1990. Der Film gilt als Durchbruch für Julia Roberts und Beginn ihrer Karriere als sogenannte Starschauspielerin.

Manchmal gilt der Film Die Braut, die sich nicht traut (Runaway Bride) aus dem Jahre 1999 wegen der Teilnahme von Julia Roberts, Richard Gere und (in einer Nebenrolle) Hector Elizondo als ein Versuch der Fortsetzung dieses Films. Die Handlung hat allerdings mit Pretty Woman keine Gemeinsamkeiten.

Handlung
Julia Roberts spielt im Film die Prostituierte Vivian „Viv“ Ward, die engagiert wurde, um einige Tage lang mit dem Unternehmer Edward Lewis (Richard Gere) in einem Hotel zu wohnen und ihm Gesellschaft zu leisten. Sie lernt gute Manieren und wie man sich elegant kleidet. Sie darf auf Kosten von Lewis neue Garderobe kaufen, wird aber in einem Luxusladen aufgrund ihres Aussehens abgewiesen.

Vivian wird vom Hotelmanager (Hector Elizondo) unterstützt. Gut bekleidet ist sie im selben Luxusladen wie zuvor willkommen, rächt sich jedoch für ihre Demütigung. Sie erinnert die Verkäuferinnen daran, dass diese eine Umsatzprovision bekommen, gibt sich zu erkennen und verlässt den Laden, ohne etwas zu kaufen.

Vivian beeinflusst zunehmend Edwards Leben und auch seine beruflichen Entscheidungen. Zunächst wollte er eine Werft übernehmen und zerschlagen, um die einzelnen Teile mit Gewinn zu veräußern (sog. Corporate Raider), später entscheidet er sich, das Familienunternehmen zu sanieren. Nach einer Woche verlässt Vivian Edward, da die vereinbarte Zeit abgelaufen ist, obwohl er sie zum Bleiben überreden will. Sie hat seine Visitenkarte, er weiß jedoch nicht, wohin sie ist. Der Hotelmanager hilft ihm glücklicherweise mit einem Tipp, Edward findet sie und sie gestehen sich gegenseitig ihre Liebe.


Kritiken
Die Handlung wurde manchmal als unrealistisch oder sogar verlogen kritisiert. Die Leistungen der Darsteller und die Inszenierung wurden hingegen gelobt.

Roger Ebert schrieb in der Chicago Sun-Times vom 23. März 1990, der Film wäre besonders süß (sweet) und offenherzig (openhearted), jedoch nicht besonders realistisch (it seems to be constructed out of the stuff of realism). Ebert lobte sehr stark die Darstellung von Julia Roberts, die den gespielten Charakter mit Humor füllen würde und der er eine große Zukunft in Hollywood voraussagte.

"Das bekannte „Pygmalion“-Thema in einer unterhaltsamen Neuauflage (...) Eine elegant von der Komödie zum märchenhaften Melodram wechselnde Fabel, die im spielerischen Umgang mit den Klischees Zeit und Lust findet, der menschlichen Seite des Stoffes etwas näherzukommen, und das Happy-End in eine Kino-Illusion par excellence verwandelt." - „Lexikon des internationalen Films“ (CD-ROM-Ausgabe), Systhema, München 1997


Auszeichnungen
Julia Roberts wurde 1991 für den Oscar in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin nominiert. Gewinnen konnte sie in dieser Kategorie im gleichen Jahr den Golden Globe Award.

Julia Roberts, die Kostümdesignerin Marilyn Vance, die Filmproduzenten (Bester Film) sowie der Drehbuchautor J.F. Lawton wurden im Jahr 1991 für den Filmpreis BAFTA Award nominiert. Pretty Woman wurde im selben Jahr für den César in der Kategorie Bester ausländischer Film nominiert.

Roxette bekamen für ihren Titel It Must Have Been Love 1991 den Grammy für den besten Soundtrack.

Außerdem erhielt der Film folgende Auszeichnungen:

1990: Goldene Leinwand
1991: 2 BMI Film & TV Awards – James Newton Howard, Per Gessle (für den Song It Must Have Been Love)
1991: Goldene Leinwand
1991: People's Choice Award
Die Zuhörer des britischen Radiosenders Capital FM wählten den Film auf Platz 4 der Filme, die man jemals gesehen haben muss (Must See Movie of all time).

Entstehungsgeschichte
Der Arbeitstitel des Filmprojekts lautete 3000 nach der Summe von 3.000 US-Dollar, die Vivian für ihre Liebesdienste vom Edward Lewis bekommen sollte. Erst später wurde der Film nach seiner Titelmelodie, dem Song von Roy Orbison, benannt.

Ursprünglich war kein Happy End vorgesehen, Vivian sollte nach einer Woche zu ihrer früheren Beschäftigung zurückkehren. Später wurde J. F. Lawton mit Drehbuchänderungen beauftragt; man hatte unter anderem erwogen, dass Vivian im Hotel angestellt werden oder einen anderen Liebhaber finden sollte. In weiteren Versionen sollte die Geschichte den bekannten Ausgang finden. Einige Überarbeitungen haben die Autoren Stephen Metcalfe, Robert Garland und Barbara Benedek vorgenommen.

Die Dreharbeiten begannen im Juli 1989 und wurden am 18. Oktober 1989 abgeschlossen. Wegen der Unsicherheiten zum Handlungsverlauf hatte der Regisseur viel mehr Szenen gedreht als eigentlich notwendig waren; von ca. 115.000 Metern Filmmaterial wurden lediglich ca. 19.000 Meter auch wirklich verwendet. Die Premiere in den USA fand am 23. März 1990 statt.


Wissenswertes
In einer Szene nimmt Edward Lewis (gespielt von Richard Gere) die Prostituierte Vivian „Viv“ Ward (gespielt von Julia Roberts) mit in die Oper. Das Stück, La traviata, handelt von einer Prostituierten, die sich in einen reichen Mann verliebt.
Der Sportwagen, den sich Edward Lewis zu Beginn des Filmes ausleiht, ist ein Lotus Esprit. Da er nur eine (für US-Amerikaner ungewohnte) Handschaltung besitzt, hat sein Fahrer prompt Schwierigkeiten, ihn zu fahren. Viv hat erstaunlicherweise damit keine Probleme und kennt sich auch sonst ungewöhnlich gut mit Autos aus.
Philip „Phil“ Stuckey (gespielt von Jason Alexander) schlägt in einer Szene seine Autotür so fest zu, dass sie aufgrund einer zerbrochenen Fensterscheibe erneuert werden musste.
Vivian Ward sieht sich in einer Szene den Film Charade an, bevor sie die Treppen hinunter geht, um Edward Lewis zu suchen.
Pretty Woman war der letzte Film, in dem der Schauspieler Ralph Bellamy mitspielte. Er verstarb am 29. November 1991 in Santa Monica, Kalifornien.
Die Schauspieler Christopher Reeve und Al Pacino wurden vor Drehbeginn für die Rolle des Edward Lewis vorgeschlagen.
Ursprünglich sollte Molly Ringwald die Rolle der Prostituierten Vivian Ward spielen, die aber ebenso wie Daryl Hannah ablehnte.

5.10.06 03:28

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